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Metamorphose - die pränatale Therapie

Eine Weiterentwicklung der Fussreflexzonen-Arbeit

Robert St. John entdeckte in den 1930er Jahren, dass Fussreflexologie zwar Krankheitssymptome milderte, manchmal auch auf längere Zeit auflöste. Er musste aber auch feststellen, dass die Menschen immer wiederkamen, weil die Krankheitsursache wohl nicht behoben war. In seiner Suche nach den möglichen Gründen fand er heraus, dass die Ursache für Krankheit im geistigen Prinzip des Menschen zu finden sei. Geistige Blockaden und Widerstände schaffen emotionale, mentale und physische Missstimmungen.

Robert St. John behandelte autistische Kinder wie auch Kinder mit Down-Syndrom. Es war erstaunlich, welche Entwicklungsschübe sich bei ihnen zeigten. Er merkte, dass alle Blockaden auf der Reflexlinie der Wirbelsäule am Fuss, an den Händen und am Kopf zu finden sind und dass eine sanfte Berührung diese Blockaden schwinden lassen kann.

Schon einige wenige Metamorphose-Behandlungen vermögen bei uns Blockaden aufzulösen und lassen uns unseren weiteren Lebensweg sowie anstehende Handlungen klarer erkennen. Sie geben uns auch den Mut zur Umsetzung des Erkannten.

Eine kleine Geschichte: Die Metamorphose der kleinen Raupe

Die kleine Raupe war vom Blatt hinuntergefallen und hatte sich sehr weh getan, alles an ihr schmerzte. Müde und mutlos kroch sie langsam zum Weisen. „Oh, was ist Dir geschehen?“ fragte voller Mitgefühl der Weise. „Ach,“ schluchzte die Raupe, „ich war ungeschickt und fiel vom Baum, ach, ich bin es leid, immer auf der Hut zu sein. Am liebsten würde ich sterben.“ Der Weise lächelte. Die Raupe schleppte sich traurig weiter. Schliesslich wurde sie steif, sie spann sich in ihren Kokon, des Lebens überdrüssig, welches ihr so viel Kummer und Pein bereitete. Die Zeit verrann. Der Winter kam und deckte alles mit seinem weissen Mantel zu. Die Raupe war vergessen. Jeder, der diesen Winter überleben wollte, war mit sich beschäftigt. Der Frühling kam, blies die letzten grauen Eis- und Schneereste fort. Neues Leben und Hoffnung begann. Der Weise schaute sich suchend um. Dort am Ast des Holunderbusches sah er den leblosen braunen Kokon der Raupe. Wieder huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Der Kokon begann sich zu bewegen. Es dauerte einige Stunden, bis sich aus dem Kokon ein wunderschöner Falter befreit hatte. Erstaunt ruhte der Falter, spann seine Flügel auf, damit die Sonne diese trocknete. Er entdeckte den Weisen und erkannte ihn. Eine freudige Erregung pulsierte in ihm. Leicht und ohne jegliche Anstrengung bewegte er seine Flügel und flog hoch hinauf der Sonne entgegen, berauscht vom Duft der nektarvollen Blüten. Alles, was ihn bedrückt hatte, war vergessen. Er lebte und war glücklich. Nie wieder würde er verzweifeln. Er hatte die Wahrheit entdeckt. Tod ist eine Illusion. Er lebte, würde immer leben. Es war die Form, die sich änderte, nicht aber seine Seele. Er lächelte, ruhig liess er sich vom Wind zum Weisen tragen. Ihre Seelen umarmten sich, sie hatten sich wiedergefunden.

Chi-Oase : Rücken- und Gesundheitspraxis - Ursula Möller - Luegislandstr. 265, 8051 Zürich - 044 831 10 70